Pneumatische Fördertechnik und Zubehör von ...
Pneumatische Förderanlagen der Firma KREISEL dienen demTransport von Schüttgütern jeglicher Art. Förderentfernungen von größer 1.000 m, sowie Förderleistungen >100 t/h sind realisierbar. Jede Förderanlage wird auf die Kundenbedürfnisse energieoptimiert angepasst. Als Einschleusorgane kommen Zellenradschleusen, Druckgefäße, Düsenförderer oder Schneckenschleusen aus eigener Produktion zum Einsatz. Die Abscheidung am Empfangspunkt wird durch die KREISEL eigenen Filteranlagen durchgeführt. Eine pneumatische Förderanlage setzt sich aus den folgenden Anlagenbereichen zusammen: • Drucklufterzeugung (auch der Einsatz von Stickstoff oder anderen Gasen ist üblich/möglich) • Einschleusbereich (hier wird über ein Einschleusorgan das Schüttgut in die unter Druck stehende Förderleitung gegeben) • Förderleitungssystem • Empfangspunkt
KREISEL Dosiersystem Das KREISEL Dosiersystem wurde konzipiert, um Brennstoffe, wie Braunkohlenstaub, Steinkohlenstaub oder Petrolkoks Brennerndosiert zuzuführen. Um die hohen Anforderungen an eine dosierte und pulsationsarme Förderung zu erfüllen, wurde das KREISEL Dosiersystem DosFeed entwickelt. Hauptaugenmerk bei der Entwicklung wurde auf eine einfache konstruktive Gestaltung, eine lange Lebensdauer sowie eine hohe Dosiergenauigkeit gelegt. Das Dosiersystem beginnt an der Silo-Austragszellenradschleuse. Sie ist als Schutzsystem gemäß Explosionsschutz-Richtlinie94/9/EG (ATEX) zünddurchschlagssicher und druckstoßfest ausgeführt. Sie beschickt den auf Wägezellen befindlichen Kalibrierbehälter. Die Aufgabe des Kalibrierbehälters ist es, den Brennstoff gleichmäßig der nachgeschalteten Dosierzellenradschleuse zuzuführen. In Abhängigkeit der Soll-Massenstrommenge wird die Drehzahl der Dosierzellenradschleuse geregelt.
KREISEL Dosiersystem Das KREISEL DOM VENTIL® ist ein Absperrventil. Es wird bei hohen Differenzdrücken bis zu 16 bar eingesetzt. Die Vorteile ergeben sich aus dem zu 100% verfügbaren Querschnitt im Öffnungszustand. Es findet auch Anwendung bei der pneumatischen Förderung als Förderleitungsweiche. Hier wird ein Y-Rohrstück mit zwei Domventilen versehen. So können auch hier hohe Differenzdrücke leckluftfrei abgedichtet werden. Das Haupteinsatzgebiet ist die Druckgefäßförderung. Hier wird es als Einlauf- und/oder Auslaufarmatur eingesetzt werden. Durch den 100% freien Durchströmungsquerschnitt wird die Brückenbildung & Verschleiß durch im Schüttgutstrom liegende Bauteile vermieden. Produkt-Highlights ⦁ Hochdruck-Ausführung ⦁ Leckagefreies Abdichten von Prozessräumen ⦁ Sonderanfertigung auf Kundenwunsch
Förderleitungsweiche Sollen mittels eines pneumatischen Fördersystems wahlweise zwei oder mehr Empfangspunkte, wie z.B. Silos oder Reaktoren beschickt werden, so werden Förderleitungsweichen eingesetzt. Neben der kompakten Bauweise zeichnet sich die Weiche durch ihren geringen Durchströmungsdruckverlust aus. Die Weiche ist so konzipiert, das der Einlauf und der Auslauf der Hauptdurchströmungsrichtung in der gleichen Achse liegen. Die Abdichtung in den Förderleitungsweichen erfolgt mittels eines Ventiltellers. Die konstruktive Gestaltung sorgt dafür, dass Anbackungen nicht zum Blockieren der Weiche führen können. ⦁ Verschleißfeste Gußkonstruktion ⦁ Atex-geeignet ⦁ Elektrisch / pneumatisch oder manuell bedienbar
Verschleißgeschützter Rohrbogen Verschleißende Schüttgüter wie Flugasche oder Kies benötigen besondere Beachtung bei der Umlenkung in der Förderrohrleitung. KREISEL bietet hier den verschleißgeschützten Rohrbogen mit Kastenprofil. Das Kastenprofil ist auf der Rückseite (Strömungsseite des Schüttgutes) angeschweißt. Verschleißt das innere Förderrohr, strömt das Schüttgut in das Hohlprofil und sammelt sich dort an. Ab sofort entsteht ein autogener Verschleißschutz. Es reibt Schüttgut auf Schüttgut und der dahinter liegende Hohlprofilrücken bleibt verschleißfrei.
Düsenförderer Der Düsenförderer ist ein Einschleusorgan in die pneumatische Förderleitung. Er arbeitet nach dem Wasserstrahlpumpen-Prinzip. Das Schüttgut fällt von oben in den Düsenbereich hinein. Vor der Injektordüse wird es von der Förderluft erfasst und in den Diffusor transportiert. Durch die Injektorwirkung entsteht ein Unterdruck im Zulaufbereich. Dieser Effekt macht ein zusätzliches Dosierorgan unnötig. Die Vorteile des Düsenförderers sind der kontinuierliche Betrieb, die Vermeidung von beweglichen, verschleißenden Bauteilen sowie daraus resultierend der Einsatz für Schüttgüter mit hohen Temperaturen.
Förderleitungskompensator Temperatureinflüsse durch die Umgebung oder durch das Schüttgut führen zu Längenänderungen an den Förderrohren. Diese können in einem gewissen Maße durch Bögen kompensiert werden. Ist dieses jedoch nicht möglich so werden Förderleitungskompensatoren eingesetzt. Sie sind speziell für den pneumatischen Schüttguttransport konstruiert.
Technikumsanlage Selbstverständlich können Sie auch Ihr Produkt mit KREISEL-Produkten im KREISEL-Technikum (bei Bedarf auch inklusiver Auswertung durch unser hauseigenes Schüttgutlabor) testen. Kontaktieren Sie uns und wir organisieren gerne Ihren Besuch!

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