KKI Kramer Schüttguttechnik Seit 43 Jahren erfolgreich am Markt

Staubsauganlagen

Staubablagerungen in größeren Mengen sind bei brennbaren bzw. zu Staubexplosion neigenden Produkten eine potentielle Gefahrenquelle. Mit EMDE Staubsauganlagen können Gebäude und Maschinen regelmäßig gereinigt und somit Zündquellen vermieden werden. Über Sauggarnituren und im Gebäude fest eingebaute Rohrleitungsnetze wird der Staub abgesaugt und der Filteranlage zugeführt. Mobile Großstaubsauganlagen können an verschiedenen Rohrleitungsnetzen verfahren werden - Eine Technik, die besonders im Kraftwerksbereich häufig Anwendung findet. Der Staub aus dem Grob- und Feinstaubfilter kann an beliebigen Stellen entsorgt werden. Die Anlagen werden nach den gültigen ATEX-Richtlinien mit Staubexplosionsunterdrückung oder -entlastung bzw. als druckstofßfeste Anlage ausgeführt.

 

Staubbefeuchtungsanlagen gehören häufig zum Lieferumfang.

EMDE Staubsauganlagen

 

- Stationäre oder mobile Anlagen

- Anlagen mit Staubexplosionsunterdrückung oder -entlastung

- Druckstoßfeste Anlgen bis 10 bar Ü

- Staubbefeuchtung mit EMDE Einwellenschneckenmischer

Redaktioneller Bericht Staubsauganlage

 

 

 Die Erkenntnis, dass Staubablagerungen auf Anlagen und innerhalb geschlossener Gebäude ein enormes Staubexplosions-Risiko in sich bergen ist schon lange bekannt. Immer wieder ist es in Atmosphären mit zündfähigen Staub-/Luftgemischen durch den Eintrag einer Zündquelle zu Verpuffungen mit hohem Schaden in den Anlagen und sogar zu Todesfällen beim Betriebspersonal gekommen. Nur durch ein ständiges Reinigen können solche Gefahren trotz des Vorhandenseins einer potentiellen Zündquelle vermieden werden. Weder das Abblasen von Anlagen mit Druckluft noch ständiges Kehren von Flächen ist die richtige Reinigungsmethode – hierdurch wird der Staub nur zusätzlich aufgewirbelt und erhöht somit das Risiko einer Staubexplosion. Staub saugen ist die einzig richtige und effektive Reinigungsmethode.

 

Große Anlagen bzw. Gebäude werden sinnvoller weise mit einem zentralen Rohrleitungsnetz versehen. Kleinere mobile Staubsauggeräte sind sehr unhandlich wenn sie häufig auch über verschiedene Stockwerke versetzt werden müssen. Das Gleiche bezieht sich auf das Reinigen bei sehr beengten Platzverhältnissen. An ein zentrales Staubsaugnetz wird der Saugschlauch lediglich über ein federbelastetes Klappenventil angeschlossen. Neben dem Saugschlauch und der Reinigungsdüse muss vom Reinigungspersonal nichts „geschleppt“ werden. An den Reinigungsorten benötigt man weder Strom- noch Druckluftanschluss. Rohrleitungsnetze mit mehreren Kilometern Gesamtlänge wurden in großen Anlagen wie z.B. Kraftwerksbetrieben bereits vielfach realisiert. Es kann gleichzeitig an mehreren Stellen im Gesamtbetrieb abgesaugt werden. Ein Rohrleitungsnetz kann auch nachträglich jederzeit erweitert bzw. in ein vorhandenes Gebäude bzw. eine Anlage eingebaut werden. Die Staubsaugleitung besteht aus einem verzinkten Stahlrohr; die Rohre sind mit druckdichten Rohrverbindungsschellen staubdicht verbunden. Die Rohrbögen werden mit möglichst großen Radien konzipiert und können auf Wunsch zusätzlich mit einem Rückenverschleißschutz oder einer Schmelzbasalt-Auskleidung geliefert werden. Zur Sicherstellung einer optimalen Flugförderung des Staubs in der Rohrleitung sind Transportluft-Ansaugventile, die automatisch die Luftmenge regulieren, eingebaut.

 

Die Zentrale einer Staubsauganlage bildet der Abscheider mit Filtersystem und das Gebläse zur Unterdruckerzeugung. Diese Einheit kann auch in mobiler Bauweise, auf einem Fahrgestell mit StVZO-Zulassung angeboten werden. Diese Variante ist für den Betrieb an mehreren baulich getrennten Saugsystemen und nicht permanent zu reinigenden Anlagen sinnvoll.

 

Der Filterabscheider trennt das abgesaugte Produkt von der Transportluft. Die im Filtergehäuse eingebauten Filterschläuche bzw. –taschen werden zyklisch mit einem Druckluftstoß abgereinigt.

 

Zum Schutz der Filterelemente und zur Vermeidung zusätzlicher Zündquellen ist in der Ansaugleitung ein Magnetabscheider mit Auszugsvorrichtung eingebaut.

 

Die Unterdruckerzeugung stellt ein differenzdrucküberwachtes Drehkolbengebläse sicher, welches bei einem eventuellen Filterdurchschlag unmittelbar abschaltet. Die voll automatisierte Staubsauganlage wird über eine elektrische Steuerung mit SPS betrieben. Die Betriebszustände können über ein in der Schaltschranktür eingebautes Bedienpanel angezeigt werden. Hierüber wird die Anlage auch bedient.

 

Für das Absaugen von explosionsfähigen Stäuben kann das Filtersystem in 10 barÜ druckstoßfester Ausführung nach VDI 2263 DIN EN 1127-1 oder alternativ in einer druckreduzierten Variante

 

(1,5 bar Ü) mit Entlastungsventil ausgeführt werden. Das Rohrleitungsnetz sowie das Drehkolbengebläse werden über entsprechende Schutzeinrichtungen entkoppelt.

 

Zur sicheren Entsorgung der abgesaugten Stäube bzw. zur staubfreien Rückführung des Produktes in den Materialfluss bietet EMDE  eine geschlossene Systemlösung zur Ausschleusung des Materials aus dem Filterabscheider über eine Taktschleuse sowie zur anschließenden Befeuchtung in einem Chargenmischer oder einer kontinuierlich arbeitenden Doppelpaddelmischschnecke. Wenn keine Befeuchtung des Staubs auf Grund der Produkteigenschaften möglich ist muss ein staubfreier Produktaustrag aus dem Abscheider möglich sein.

 

Wird der Staub in Zwischengebinde wie offene Kippmulden oder Big Bag’s umgefüllt, ist wieder mit einer Staubentwicklung zu rechnen.

 

 Als Programmerweiterung hat EMDE eine kombinierte Saug-/Druckanlage entwickelt, mit der die abgesaugten Stäube direkt aus dem Abscheider pneumatisch ausgetragen werden können. Der Vorteil dieser Systemvariante liegt darin begründet, dass eine Staubentwicklung durch den Umfüllprozess vermieden wird. Diese Anlage ermöglicht einen direkten staubfreien Produkteintrag in den kontinuierlichen Produktionsprozess. Für folgenden Einsatzfall ist eine mobile Staubsauganlage speziell entwickelt worden: Abgesaugte Filterasche im Kraftwerksbereich wird noch einmal dem Verarbeitungsprozess zugeführt. Dadurch reduzieren sich die Entsorgungskosten erheblich. Darüber hinaus findet dieses System Anwendung in allen Bereichen, in denen mit starker Staubentwicklung zu rechnen ist.

 

Eine horizontale Austragsschnecke im Abscheiderboden trägt den Staub einem pneumatischen Aufgabeschuh dosiert zu. Die geometrische Form des Behälters sowie die passende Dimensionierung der Austragsschnecke gewährleisten den sicheren Staubaustrag. Die Abscheiderentleerung mit einem Nutzvolumen von ca. 3 Kubikmetern dauert maximal 10 Minuten.Diese mobile Einheit verfügt zusätzlich über eine eigene Drucklufterzeugung mittels eines Kolbenkompressors, eingebaut in einem Schallschutzgehäuse. Die Energieversorgung wird mit einem 15 m langem Netzanschlusskabel mit 125 A – Stecker und einer federbelasteten Kabeltrommel sichergestellt.

 

Das speziell für diesen Anwendungsfall ausgelegte Saug-/Druckgebläse wird mit zwei Betriebspunkten gefahren. Das frequenzgeregelte Gebläse kann den optimalen Arbeitsleistungen im Saug- und Druckbetrieb angepasst werden.

 

Die Staubsauganlage ist auf einem Fahrgestell montiert, zugelassen für eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.

 

Die komplette Kundenberatung und Konzeptentwicklung sowie die  Auslegung der Anlage, Konstruktion und Fertigung mit anschließender weltweiter Montage und Inbetriebnahme bietet EMDE als Systemlösung mit verfahrenstechnischer Garantie.

 

-Hansjürg Emde-

 

Gerne beraten wir Sie vor Ort und bringen auch Ihnen die Einsatzmöglichkeiten der stationären und mobilen EMDE-Staubsauganlagen näher.

Senden Sie Ihre E-Mail zwecks Zusendung von Unterlagen oder Terminabstimmung an:

kramer@schuettgut.com

 

© 1998-2018 KKI Kramer Schüttguttechnik      Impressum